Gepostet von Andreas am 15. Oktober 2011 0 Kommentare
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Seit geraumer Zeit gehen die Diskussionen durch die Medien, in wie weit ein PC-Spiel in der Lage ist, aus einem durchschnittlichen Jungen Menschen einen Killer zu machen. Ist es heute bereits so, dass durch das "verkonsumieren" von FSK-18 Spielen wie Counter-Strike, Doom oder Quake das Empfinden für Recht und Unrecht in unseren Kindern beeinflusst wird? Sind es die Killergames die aus unserer Jugend Amokläufer machen oder sind es vielleicht doch nur die Tagesschau mit Ihren Täglichen Horrormeldungen? Der Gesetzgeber verbietet bei schwerer Strafe den Verkauf von FSK 18 Spielen an Jugendliche in der Hoffnung das der nächste Amoklauf verhindert werden könne. Dem Internet-Versandhandel werden schwere bürden auferlegt, Postident, Einschreiben Eigenhändig, Alterskontrollen und geschlossene Benutzergruppen.

Dabei übersieht die gleiche Stelle, dass die Abgabe und der Handel mit Spirituosen, Alkohol und Tabak, also stark die Psyche beeinflussende Drogen, dagegen weniger strenge Anforderungen gelten. Ganz ohne Alterscheck ist dieser wohl auch unzulässig, jedoch finde ich keinen Alkoholshop der mit weniger als einer Ausweiskopie zufrieden ist. Wo bleibt hier die Logik?

FSK 18 Spiele werden verboten und geächtet, es bleibt also nur der illegale Weg sich die Spiele im Ausland zu kaufen oder einfach aus dem Netz zu laden. Doch die Stimmung beim Zocken kommt mit dem aus dem Internet bestellten Alkohol. Wertneutral betrachtet sterben in Deutschland mehr Jugendliche durch Alkoholkonsum als durch Ballerspiele.

Ein Armutszeugnis für den Gesetzgeber, hier ist ganz klar Nacharbeit notwendig. Aufklärung und kein Verbot. Unsere Freizeit, eingeengt durch Verbote. Keine Glücksspiele, keine Killerspiele. Dagegen läuft um 19:45 im privaten Fernsehen eine Daylisoap mit Entführung, Vergewaltigung, Selbstmordversuch und Schüleraufständen als Anleitung wie das Leben funktioniert… Altersfreigabe für GZSZ? Fehlanzeige!

FSK-18 Games nicht verbieten, über den Inhalt aufklären, schließlich steht in den USA in jedem Kaffeebecher „Vorsicht Heiß“.

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